Die Landschaft könnte nicht schonischer sein. Sanft geschwungene Hügel und Getreidefelder soweit das Auge reicht. Verlässt man die E65, die Malmö mit Ystad verbindet, an der Ausfahrt Skårby, kommt man in Henning Mankells zweite Heimat.

Je weiter man sich vom Örtchen Skårby entfernt, desto enger werden die Straßen und immer seltener erblickt man Häuser zwischen den endlos erscheinenden Feldern. In dieser Idylle, genauer gesagt in der Nähe des Örtchens Knickarp, kaufte sich Henning Mankell Mitte der 80er Jahre einen Hof*. Doch schon kurz nach seinem Einzug wurde die bis dahin heile Welt durch ein grausames Verbrechen in Mankells Nachbarschaft zerstört.


*der genauer Name und Standort ist uns bekannt, wird aber zum Schutz der neuen Besitzer nicht genannt

Die Landstrasse von der E65 in Richtung Blendarp

Der Abzweig nach Knickarp

In einer sternenlosen Nacht bog ein Auto auf der Landstraße nach Blendarp in Richtung des Ortes Knickarp ab. Zwei Männer schlichen sich zu einem nicht weit von der Straße entfernten Hof, fesselten das dort allein lebende alte Bauernehepaar und schlugen es auf brutalste Weise zusammen. Ihre Beute: ein paar Kronen. Eine Tat die für Empörung sorgte und Angst unter den Einwohnern Schonens verbreitete. Das Ehepaar überlebte den Überfall zwar schwer verletzt, das Trauma war jedoch so groß, dass sie nie wieder auf Ihren Hof zurückkehrten. 

Die Polizei von Ystad konnte die Täter fassen. Es handelte sich um zwei Männer mit Migrationshintergrund aus Malmö. Eine Welle von Fremdenfeindlichkeit brach über Schonen herein. Diese Tat und die darauffolgenden Reaktionen bewegten Henning Mankell dazu einen Roman darüber zu schreiben - die Geburtsstunde von Kommissar Kurt Wallander. Aber nur dieses eine mal, in „Mörder ohne Gesicht“, ließ Mankell seine Romanfigur in einem realen Fall ermitteln. Dabei hat Henning Mankell das Dorf Knickarp in Lenarp umgetauft, einen Nachbarhof erfunden und das alte Bauernpaar sterben lassen...

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Wallanders Welt - das wahrscheinlich umfangreichste Werk über den schwedischen Kult-Kriminalkommissar Kurt Wallander. Der Autor Christian Gerlach hat dabei eng mit der Copenhagen Literary Agency - der Agentur von Henning Mankell - der Stadt Ystad, den Produktionsfirmen der Verfilmungen und den Verlagen der Bücher zusammengearbeitet. Einige Texte des Buches stammen von Henning Mankell selbst.

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Anneli Høier

Henning Mankells Literaturagent für internationale Rechte seit

"Dank Henning Mankell und seiner unsterblichen Schöpfung Kurt Wallander ist die kleine Stadt Ystad und die wunderschöne Landschaft in Südschweden der ganzen Welt bekannt geworden. Ein Charakter und ein Mikrokosmos, der uns alle anspricht und zeigt, dass kein Mensch sich isolieren kann, weder zeitlich noch räumlich."